Denk Mal am Ort: Eva Hesse. Erinnerung an eine Künstlerin

Samstag, 30.5.
11:00 Uhr

zwei kleine Mädchen mit Puppe im Arm
Eva und Helen Hesse, 1938 Foto: © The Estate of Eva Hesse. Courtesy Hauser & Wirth

 

Die US-amerikanische bildende Künstlerin Eva Hesse wurde am 11.1.1936 in Hamburg, im Haus Isestraße 98, als zweite Tochter einer orthodox jüdischen Familie geboren. Aufgrund der zunehmenden Terrorisierung durch die Nazis wurde Eva zusammen mit ihrer Schwester Helen im Winter 1938 per Kindertransport nach Holland „verschickt“.

1939 gelang auch den Eltern die Ausreise nach Holland und später, zusammen mit den Kindern, in die USA. Dort erwarb sich Eva Hesse in der Kunstwelt einen legendären Status, galt in den späten 1960ern als neuer Star. Aufgrund ihres frühen Todes – sie starb 1970 an einem Gehirntumor – hat sie nur ein begrenztes Werk hinterlassen.

Wir erinnern an die Hamburger Kindheit Eva Hesses am Ort ihrer Geburt.

DENK MAL AM ORT ermutigt heutige Bewohner:innen, sich für die Geschichte ihres Hauses zu interessieren, und ihre Türen einmal im Jahr für gemeinsame Erinnerungen zu öffnen. An den authentischen Orten, in der ehemaligen Wohnung, im Haus, im Hof, im Treppenhaus, im Garten oder an den Studien- und Arbeitsorten werden die Verfolgungs- und Fluchtgeschichten der früheren Bewohner:innen gemeinsam mit den Nachkommen aus aller Welt wieder lebendig, in Gesprächen, Lesungen, Ausstellungen und Musik.

Ort: Isestraße 98 (vor dem Gebäude)
kostenlos