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Neuerscheinung


Frauke Steinhäuser

 „ … bis zu seinem freiwilligen Ausscheiden im April 1933″. Jüdische und als jüdisch verfolgte Sportlerinnen und Sportler in Hamburg von 1933 bis 1945


Bereits wenige Wochen nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten 1933 schlossen Hamburger Sportvereine hunderte jüdischer Mitglieder in vorauseilendem Gehorsam aus – Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder. Für viele von ihnen bedeutete dies einen großen Verlust, hatten sie sich doch als selbstverständlichen Teil der Hamburger Sportgemeinschaft erlebt. Die meisten wechselten daraufhin in jüdische Vereine, die den Sportler:innen Selbstbewusstsein vermittelten, ihnen Gemeinschaftsgefühl und Sicherheit boten. Dies alles endete mit dem Novemberpogrom 1938.

Die reich bebilderte Publikation schildert die bislang nicht erforschte Geschichte der jüdischen Sportbewegung in Hamburg und verdeutlicht, wie sich die jüdischen Sportler:innen so lange wie möglich gegen Ausgrenzung, Entrechtung und Verfolgung behaupteten. Rund 200 Biografien machen die facettenreiche Bedeutung des Sport im jüdischen Alltags- und Sozialleben anschaulich.

Nach einem Interview mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des 1977 gegründeten TuS Makkabi Hamburg e.V. geht die Autorin zudem darauf ein, wie heutige Hamburger Sportvereine an ihre ausgeschlossenen und verfolgten jüdischen Mitglieder erinnern.


Frauke Steinhäuser – seit 2009 als freiberufliche Historikerin und Geschichtspädagogin in Hamburg tätig. Forschungen zur Geschichte der sozialrassistischen Verfolgung im Nationalsozialismus und im Nachkriegsdeutschland sowie zu NS-Täter:innen. Außerdem seit vielen Jahren ehrenamtliche Mitarbeit im Hamburger Stolperstein-Biografienprojekt. 

200 S., zahlreiche Abb., broschiert, 
ISBN 978-3-000-71750-5 (April 2022)

Leseprobe: hier ansehen
10,00 Euro inkl. Mwst.

Erhältlich  Geschichtswerkstatt Eppendorf, Martinistraße 44a, 20251 Hamburg, geschichtswerkstatt-eppendorf.de/ (Abholung oder Versand zzgl. € 3,75 Versandkosten)

Rezensionsexemplare und Interviewanfragen über sportbuch@buero-h.de

 

 

Die zweite Auflage unsere Broschüre über den Eppendorfer Weg ist in erweiterter Form wieder da.

Erhältlich in der Geschichtswerkstatt Eppendorf und in der Kunstklinik. € 3,00

In dieser Broschüre lernen Sie die beinahe 130-jährige Geschichte des Hauses in der Martinistraße 44 kennen.

Erhältlich in der Geschichtswerkstatt Eppendorf und in der Kunstklinik. € 4,00

 

Unsere Broschüre zur Geschichte des Bezirksamtes und der Schule in der Robert-Koch-Straße können Sie in der Geschichtswerkstatt und der Kunstklinik für € 4,00 bekommen oder sie als pdf hier ansehen:

Ist dies ein Denkmal

Hier finden sie eine Ergänzung zur Broschüre, die den weiteren Verlauf beschreibt:

Ergänzung Broschüre

Stifter, Schwestern, Zufluchtsstätten, – Geschichte(n) rund um die Martinistraße in Hamburg-Eppendorf. In „Guter Luft in hoher und gesunder Lage“ entstand Ende des 19. Jahrhunderts ein Viertel der Wohltätigkeit. Auf den ehemaligen Wiesen und Äckern der Bauern Eppendorfs bauten Stifter und Vereine Häuser für arme Witwen, Waisenkinder und gefährdete junge Mädchen. So entstand zwischen Fricke-, Schede- und Tarpenbekstraße auch eines der größten Ensembles von Wohnstiftungen Hamburgs. Alle diese Häuser erzählen Geschichten: so werden viele das Kulturhaus noch als Polizeiwache kennen, aber wussten Sie, dass es als „Zufluchtsstätte für gefallene Mädchen“ erbaut wurde?

Das Buch stellt die Geschichten hinter den Fassaden vor und ist mit vielen bisher unveröffentlichten historischen Fotos reich bebildert.  Es ist in der Geschichtswerkstatt Eppendorf und in den Buchhandlungen erhältlich.  Preis: € 19,95

Die Erikastraße, eine der interessantesten Straßen Eppendorfs mit einer langen Geschichte als Geschäfts- und Wohnstraße. Dieses neue Buch beleuchtet die historischen Fakten seit dem 18. Jahrhundert ebenso wie das heutige Leben. Durch viele Zeitzeugengespräche mit Anwohnerinnen und Anwohnern und Geschäftsleuten in beiden Teilen ist ein reich bebildertes und illustriertes Buch entstanden.

Sie können das Buch in der Geschichtswerkstatt oder der Kunstklinik erwerben und damit unsere lokale Geschichts- und Forschungsarbeit unterstützen.

Preis: € 25,00

Über 6100 Stolpersteine (davon 538 in Eppendorf und Hoheluft-Ost) erinnern inzwischen in Hamburg an Menschen, die während der NS-Zeit ermordet worden sind: an Jüdinnen und Juden, Homosexuelle, politische Verfolgte, „Euthanasie“-Ermordete, Zeugen Jehovas und andere. Maria Koser, Sabine Brunotte und ihre Mitautorinnen wie Mitautoren habe die Biographien von 260 Menschen aus Eppendorf recherchiert. Ihre Lebens- und Leidensgeschichten sind in diesen zwei Bänden nachzulesen.

Erhältlich in der Geschichtswerkstatt, der Kunstklinik und bei der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Eppendorf und seine Parks. Eppendorf hat viel Grün zu bieten. Vier öffentliche Parks gibt es im Viertel,  für einen dicht bebauten Hamburger Stadtteil etwas ganz Besonderes. Auf den ersten Blick ist kaum zu erkennen, dass es sich dabei um ehemalige Landsitze Hamburger Senatoren und Bürgermeister handelt. Gartenkultur, Geschichte und Politik Hamburgs sind in diesem reich illustrierten Buch vereint. Erhältlich in der Geschichtswerkstatt, der Kunstklinik und im Buchhandel. Preis: € 19,85

Ein Bunker – Chronik eines Eppendorfer Mahnmals. Hakim Raffat beschreibt in dieser Broschüre die Geschichte des kleinen Röhrenbunkers an der Tarpenbekstraße von der Eröffnung im Oktober 1940 bis zur Installation als begehbares Mahnmal im Mai 1995. Erhältlich  in der Geschichtswerkstatt  und der Kunstklinik. Preis: € 3,00

Sie können unsere Publikationen auch bestellen. Wir schicken sie Ihnen gern zu. Schreiben Sie uns eine Email: kontakt@geschichtswerkstatt-eppendorf.de oder rufen Sie uns an: 040/ 780 50 40 30.