Buchvorstellung: „… bis zu seinem freiwilligen Ausscheiden im April 1933″ im Rahmen der Woche des Gedenkens in Hamburg-Nord

Freitag, 18. Februar 2022
19:00 Uhr



Buchvorstellung: „,… bis zu seinem freiwilligen Ausscheiden im April 1933′.
 Jüdische und als jüdisch verfolgte Sportlerinnen und Sportler in Hamburg von 1933 bis 1945“ 

von Frauke Steinhäuser

Sport spielte bis zur Machtübergabe an die Nationalsozialisten im Januar 1933 auch im Leben vieler Hamburger Jüdinnen und Juden eine bedeutende Rolle.
Manche gehörten jüdischen Sportvereinen an, andere sogenannten paritätischen, bei denen die Religionszugehörigkeit für die Mitgliedschaft keine Rolle spielte. Doch mit Beginn der NS-Herrschaft 1933 schlossen Hamburger Sportvereine ihre jüdischen oder als jüdisch erklärten Mitglieder und Funktionäre fast sofort aus. Einige wechselten daraufhin in die jüdischen Sportvereine, die jedoch von den Nationalsozialisten Ende 1938 verboten wurden.
Was bedeutete das für die Betroffenen? Und was wurde aus ihnen angesichts der zunehmenden Verfolgung durch das NS-Regime? Die Autorin Frauke Steinhäuser hat die Lebensgeschichten zahreicher Hamburger jüdischer und als jüdisch verfolgter Sportler:innen erforscht und stellt nach einer kurzen Einführung einige davon vor.

Sie wird außerdem darauf eingehen, wie heutige Hamburger Sportvereine an ihre ausgeschlossenen und verfolgten jüdischen Mitglieder erinnern.

Die Buchvorstellung ist als Hybrid-Veranstaltung geplant. Hier die Einwahl zum Streaming: https://www.youtube.com/watch?v=a2s5hMW5I-E
Sie können die Veranstaltung aber auch in der Kunstklinik besuchen, der Eintritt ist frei.

2G+-Regelung in der KUNSTKLINIK, der Geschichtswerkstatt Eppendorf und im Restaurant Köpke ab 10.1.22

• Zugangsberechtigung: geimpft oder genesen + offizieller tagesaktueller Test oder Booster-Impfung / unter 16 Jahre
• Kontaktdaten angeben
• Maskenpflicht im ganzen Haus
• Eintritt verboten bei: Husten / Erkältungsanzeichen / Kontakt zu Covid19-Erkrankten in den letzten 14 Tagen
Die Veranstaltung wird gefördert vom Bezirk Hamburg-Nord